Die Geschichte Mitteleuropas in Objekten
Eine Kooperation der Volkshochschulen Südtirol und Tirol zusammen mit uni.com, der Bildungspartnerschaft mit der Universität Innsbruck
Was ist das Studium Generale Geschichte?
Lassen Sie sich in diesem neuartigen Format in die Geschichte Mitteleuropas entführen und lernen Sie, wie Sie dieses Wissen auf regionaler Ebene mit der Tiroler Landesgeschichte verknüpfen können. Anhand aussagekräftiger Objekte, Artefakte, Schrift- und Bildzeugnisse nehmen Sie gemeinsam mit den Lehrenden Sondierungen der Vergangenheit vor und diskutieren wesentliche Fragestellungen zu Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. Jede Unterrichtseinheit beginnt mit einem theoretischen Input. Im Anschluss lernen Sie historische Quellen zu interpretieren. So erleben Sie Geschichte aus der Perspektive von Objekten, die in öffentlichen oder privaten Sammlungen erhalten sind und nicht nur der sogenannten Hochkultur entstammen.

Wie ist das Studium Generale Geschichte aufgebaut?
Das komplette Studium Generale Geschichte erstreckt sich über vier Semester, in denen je eine Epoche behandelt wird. Der Einstieg ist jedes Semester möglich, ebenso eine Teilnahme zu einzelnen Semestern. Pro Epoche werden Sie zwei Lehrenden der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck und/oder der Freien Universität Bozen aus den Fachbereichen Mittelalter, Neuzeit, Österreichische Geschichte und Zeitgeschichte begegnen, die Ihnen die Geschichte des mitteleuropäischen Raums auf spannende und ungewöhnliche Art und Weise näherbringen.
Pro Semester erwarten Sie wöchentliche Live-Online-Termine. Ihre Vorteile dabei? Sie benötigen lediglich eine Internetverbindung und müssen nicht wöchentlich zu einem Veranstaltungsort anreisen. Trotzdem können Sie sich in Echtzeit mit den Lehrenden und Ihrer Gruppe austauschen.
Zweimal pro Semester können Sie sich zudem auf Präsenztermine vor Ort freuen und Geschichte hautnah erleben. Gemeinsam mit den Lehrenden des jeweiligen Semesters besuchen Sie je ein Museum und ein Archiv Süd- bzw. Nordtirols.
Welche Voraussetzungen gibt es, um am Studium Generale Geschichte teilnehmen zu können?
Für eine Teilnahme am Studium Generale Geschichte werden keine besonderen Kenntnisse vorausgesetzt – einzig Neugierde und Interesse an Geschichte sind erwünscht!
Simone Boccanegra in Florenz
zzgl. € 10 Mitgliedschaft VHS Kulturclub 2026
Anmeldung möglich
„Simon Boccanegra“ gilt als eine der Schlüsselopern zum Verständnis der späten Schaffensphase Giuseppe Verdis. Ursprünglich für das Teatro La Fenice in Venedig mit einem Libretto von Francesco Maria Piave komponiert, war die Uraufführung kein Erfolg. Erst viele Jahre später, als der Maestro aus Busseto bereits im fortgeschrittenen Alter war, überarbeitete er das Werk grundlegend. In der Mailänder Scala wurde die neue Fassung mit großem Erfolg aufgeführt.
Für diese Revision gestaltete Arrigo Boito das Libretto neu und ergänzte einen eindrucksvollen, dramaturgisch komplexen Prolog, der die Vorgeschichte vertieft und das Werk in seiner Struktur bereichert. Damit begann die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Verdi und dem Dichter und Komponisten aus Padua.
Gerade im Prolog zeigt sich die ganze Kraft und künstlerische Größe des späten Verdi, der nun endgültig auf internationale Wirkung ausgerichtet war. Obwohl „Simon Boccanegra“ bisweilen als „unvollendet“ bezeichnet wird und daher vergleichsweise selten auf den Spielplänen erscheint, erweist sich die Oper bei näherer Betrachtung als ein geschlossenes, hochentwickeltes Werk. Sie steht für eine neue, zugleich erhabene und dramaturgisch differenzierte musikalische Sprache.
Die Aufführung von „Simon Boccanegra“ eröffnet eine dichte, dramatische und geheimnisvolle Klangwelt. Verdi verbindet hier unterschiedliche musikalische Ausdrucksformen zu einem originellen, harmonisch reichen Gefüge, das mitunter an die Klangsprache Wagners erinnert.
Nicht zufällig wurde das Stadttheater Bozen 1999 unter der musikalischen Leitung von Claudio Abbado mit dieser Oper wiedereröffnet – ein bewusst gewähltes Zeichen für ein anspruchsvolles und künstlerisch gereiftes Musiktheater.
Mitzubringen: Abfahrt
um 7.12 Uhr ab Bozen Zugbahnhof
FrecciaRossa 8507 bis Florenz S. M. Novella
Ankunft um 10.24 Uhr
Rückfahrt
um 19.36 ab Florzenz S. M. Novella
FrecciaRossa 8526 bis Bozen Zugbahnhof
Ankunft um 22.45 Uhr
(Änderungen vorbehalten)
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