Volkskunde und Ideologie zur Zeit der Option in Südtirol

Bozen, Waltherhaus, Schlernstraße 1, Sparkassensaal
Kurs Nummer: 19F1A0209, Bozen
Zeit: 17:00 - 19:00 Uhr Start: Di 12.03.2019
Kursdauer: 1 Treffen / 2 Unterrichtseinheiten
Start: Di 12.03.2019
Eur 0,-

Details zum Angebot

Im Jahr 1939 wurde die deutsch- und ladinischsprachige Bevölkerung Südtirols vor die Wahl gestellt, entweder in Hitlers Deutsches Reich auszuwandern oder in Mussolinis Italien zu verbleiben. Viele wählten die "Option" für Deutschland, ehe die unter Heinrich Himmler begonnene "Umsiedlung Südtirol" infolge der Kriegsereignisse zum Stillstand kam. Himmler leitete auch die SS-Forschungs- und Lehrgemeinschaft "Das Ahnenerbe", deren Aufgabe darin bestand, "nordisch-germanische Kultur" zu erforschen. Im Sinne dieses NS-ideologischen Mandats bildete das Ahnenerbe in Südtirol eine sogenannte "Kulturkommission", die von 1940-1943 umfangreiche volkskundliche und sprachwissenschaftliche Forschungen durchführte.
Bezugnehmend auf James R. Dows Buch "Angewandte Volkstumsideologie. Heinrich Himmlers Kulturkommissionen in Südtirol und der Gottschee" (2018) geht der Vortragende u. a. auf die Sammlungen von Alfred Quellmalz (Volksmusik), Richard Wolfram (Volksbräuche) und Bruno Schweizer (Dialekte) ein und erörtert die Frage nach dem Wert dieser problematischen Sammlungen für die Gegenwart.

Keine Anmeldung notwendig

Kurstage

Datum
Zeit
Dauer
Ort
Di 12.03.2019
17:00 - 19:00 Uhr
120 Min.
Bozen, Waltherhaus, Schlernstraße 1, Sparkassensaal

Zum Kursort

Bozen, Waltherhaus, Schlernstraße 1, Sparkassensaal
Bozen
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